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Landschaft mit Schriftzug "Gesundheitstourismus innovativ"
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19.10.2010

Projekt „Innovativer Gesundheitstourismus in Deutschland“ biegt auf Zielgerade ein.

Erfolgreiche Zwischenbilanz – bislang insgesamt mehr als 450 Akteure eingebunden.


Neun Konferenzen im gesamten Bundesgebiet, über 450 Fach- und Führungskräfte aus Tourismus, Medizin und Gesundheitswirtschaft, mehr als 700 Hinweise zu guten Beispielen, innovativen Angeboten und Ansätzen - die bisherige Bilanz zur Beteiligung am Projekt fällt klar positiv aus. Intensiv wurde auf der von Mai bis September 2010 stattfindenden Konferenzreihe über Potentiale im und Herausforderungen an den Gesundheitstourismus von morgen diskutiert und Innovationen aufgespürt.  

 

Beiträge setzen auf Zukunftsmarkt Gesundheitstourismus

Die Zwischenergebnisse lassen dabei neue Trends, neuartige Angebotsformen und zukunftsweisende Möglichkeiten der Zusammenarbeit bereits erkennen. Immer mehr Urlaubsformen erfahren eine steigende Gesundheitsorientierung mit medizinisch-therapeutischen Modulen, die Grenzen zwischen Erholungs-, Gesundheits- und Medizintourismus verschwimmen zunehmend. Auch außerhalb der Kurorte erweitern Leistungsträger ihr Angebot um gesundheitliche Bausteine. In traditionellen Kurorten und Heilbädern gewinnen Komfort, Servicequalität und medizinische Sicherheit an Bedeutung. Kliniken locken mit neuartigen Selbstzahlerangeboten. Die benannten vielfältigen Ansätze zeigen deutlich: die Angebote werden zunehmend differenzierter. Nicht nur aufgrund des demographischen und psychographischen Wandels mit neuen Altersbedürfnissen, Lebensstilen, Bedürfnislagen und Indikationen ergeben sich für Leistungsträger reiche Möglichkeiten der Spezialisierung auf Subthemen und die Ausbildung von Alleinstellungsmerkmalen.

 

Auch zunächst branchenfremde Technologieanbieter im Bereich der Medizin- und Kommunikationstechnologie sehen im Gesundheitstourismus ein Potential. Interessante technologische Ansätze, die auf den Konferenzen eingebracht wurden sind bspw. die Telemedizin, GPS-gestütztes Monitoring für mobile Sicherheit, barrierefreie Kommunikation oder neue Smartphone Applikationen im Bereich von Präventionsangeboten.

 

Letzte Projektphase eingeläutet: Abschlusskongress am 14.04.2011

Nun gilt es, die große Zahl der eingereichten Beiträge aus Zukunftskonferenzen und bundesweitem Aufruf mit Unterstützung des Fachbeirats hinsichtlich ihres Innovationspotenzials zu bewerten. Die innovativsten Best Practices und interessantesten Ansätze werden auf dem Abschlusskongress am 14.04.2010 in Berlin unter Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministers öffentlichkeitswirksam präsentiert. Die Projektergebnisse publiziert der DTV ebenfalls in einem Praxisleitfaden mit Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen.

 

Bilder aus den Zukunftskonferenzen

 

 

 


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