Projektziele und -inhalte
Ziel des bis Mai 2011 laufenden Projektes ist es, Markttrends, Ideen und Innovationen im chancenreichen Gesundheitstourismus heraus zu arbeiten und breit zu kommunizieren. Dabei werden Innovationen und Best-Practice-Beispiele gesucht, die Anregung zur Nachahmung finden sollen.
Hieraus leiten sich die zwei wesentlichen Aufgabenstellungen des Projekts ab:
- Analyse von Best Practice Beispielen und Innovationen, Erklärung der jeweiligen Vorgehensweisen und Erfolgsfaktoren, sowie
- Information und Kommunikation zur Verbreitung neuer Ideen und Ansätze erfolgreicher gesundheitstouristischer Produkte, um Impuls- und Multiplikationseffekte in der Tourismusbranche auszulösen.
Die Erfassung am Markt befindlicher Beispiele wird ergänzt durch die Berücksichtigung von innovativen Ansätzen und den „Blick ins Labor“, um auch zukünftige Entwicklungen zu berücksichtigen. Bewusst richtet sich der Fokus beispielsweise auch auf medizinische und technologische Innovationen.
Ein Fachbeirat und weitere Experten unterstützen die Analyse der herausragenden Produkte und innovativen Ideen. Diese werden in unterschiedlichen Ebenen und Kategorien, von Programmen, Angeboten bis hin zu Netzwerken, erfasst und anhand eines Kriterienkataloges analysiert und bewertet. Die Erfassung und Analyse hat bereits begonnen, doch können weitere gesundheitstouristische Konzepte bis September 2010 dem DTV vorgelegt werden.
Regionale Zukunftskonferenzen und Abschlusskongress
Begleitend finden im Jahr 2010 bundesweit acht Zukunftskonferenzen statt, auf denen mit der Fachöffentlichkeit diskutiert wird. Der abschließende „Kongress zum Gesundheitstourismus“ im Frühjahr 2011 beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie präsentiert die erfolgsversprechenden Paradebeispiele und gibt entsprechende Handlungsempfehlungen.
Projekt-Verantwortliche
Das Projekt „Innovativer Gesundheitstourismus“ wird durchgeführt unter Leitung der Beratungs-unternehmen PROJECT M GmbH und KECK MEDICAL GmbH, unter wissenschaftlicher Mitwirkung des Instituts für Tourismusforschung in Nordeuropa (N.I.T.) und des Europäischen Tourismusinstituts (ETI) und mit Unterstützung durch die Werbeagentur COMEO. Die Projektträgerschaft obliegt dem DTV. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie als Zuwendungsgeber finanziell unterstützte Projekt ist auf gut eineinhalb Jahre terminiert und endet Mai 2011.


